Olympia Looping Firma Barth

Olympia Looping – Die größte transportable 5er Loopingbahn der Welt

Der Olympia-Looping hatte die Welt Premiere zum Oktoberfest 1989 in München.

 

Olympia Looping – Die größte transportable 5er Loopingbahn der Welt

Der Olympia-Looping hatte die Welt Premiere zum Oktoberfest 1989 in München.

Die Maximal-Geschwindigkeit beträgt 100 km/h und wird durch 2 Aufzüge kontrolliert und elektronisch gesteuert.

Das Block-System ist doppelt gesichert und hat eine Beleg- und Freigabeschaltung, die gleichzeitig die beiden Aufzüge kontrolliert.

Die Bahn kann mit 20 bis 28 Personen pro Zug gefahren werden. Die Brems- Anlage ist voll automatisch, selbst bei Stromausfall.

Insgesamt sind 4 Wartefelder eingebaut, die für eine absolute Sicherheit garantieren. Der Zug fährt 48 km/h in die Reduzierbremse und gelangt dann anschließend mit 2m/Sekunde zum Bahnhof.

Die maximalen G-Werte sind 5,2 in der vertikalen und +/- 0,5 in der horizontalen Ebene. (G = mal eigenes Körpergewicht)

Die Aufbauzeit beträgt mit 10 Monteuren eine Woche und es werden ein 200 t Kran und 2 Gabelstapler a 6 t benötigt.

Bei Verladung mit der Bahn sind 50 Waggons mit 20 Großraum-Containern beladen, die wiederum mit einem speziellen Container-Lader umgesetzt werden.

Container sind besonders vorteilhaft, da nur so ein schnelles Verladen möglich wird. Der Transport erfolgt mit firmeneigenen Sattelzugmaschinen.


Pro Saison werden 6-8 Festplätze beschickt.

 

Eckdaten des Olympia Loopings
Konsturktion 1985 - 1988
Bauzeit 1988 - 1989
Gewicht 900 t
Grundfläche 86,5 x 38,5 m
Fahrbahnhöhe 32,5 m
Gesamthöhe 38,5 m
Anschluß 200 kW Licht
350 kW Kraft
Schienenlänge 1.250 m
Idee und Gestalltung Rudolf Barth sen.
Maße mitgeführter Wagen und Container
1 Wohnwagen
4,50 m Breite
1 Wohnwagen 13,40 m Länge
2,80 m Breite
1 Mannschaftswagen 13,80 m Länge
2,80 m Breite
1 Mannschaftscontainer 12,20 m Länge
2,80 m Breite
1 Mannschaftscontainer 13,50 m Länge
2,80 m Breite
1 Kran 14,00 m Länge
3,00 m Breite
2 Stapler 5,00 m Länge
2,00 m Breite
Viele Besucher von Kirmes und Freizeitpark besteigen hauptsächlich die dort aufgebauten Achterbahnen. Diese erfreuen sich aus verschiedenen Gründen großer Beliebtheit.

Es gibt richtiggehende Achterbahn-Fans, die es sich bei Wiedereröffnung eines Freizeitparks nach der Winterpause nicht nehmen lassen, die erste Fahrt der größten im Park befindlichen Achterbahn mitzumachen, möglichst noch im ersten Wagen in der vordersten Reihe; so groß ist die Faszination für diese Fahrgeschäfte. Während Karussells vielfach links liegen gelassen werden, sind Fans ständig und fast ausschließlich auf Achterbahnen zu finden. Je höher und schneller, desto besser.

Die ersten Achterbahnen

Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Holzachterbahnen auf, die nach und nach immer höher, schneller und ausgefeilter wurden, wobei sie jedoch niemals die hohe Geschwindigkeit erreichten, die die heutigen High Tech-Achterbahnen aus Stahl erreichen. An Loopings war bei den Holzkonstruktionen noch nicht zu denken, hier lebte die Achterbahn eher von ihrer Höhe und dem daraus bezogenen Schwung, um mehrere Berge und Täler mit rasanter Geschwindigkeit durchfahren zu können. Bis in die 1980er Jahre hinein hielt eine Holzachterbahn in den USA den Rekord als höchste Achterbahn der Welt.

Die Entwicklung zur High Tech-Achterbahn

Erst ab den 1960er Jahren hielten Achterbahnen, deren Schienen aus Metall bestanden, auf der Kirmes und im Freizeitpark Einzug, wobei die technischen Finessen und der Nervenkitzel immer mehr erhöht wurden. Die Startrampen der Achterbahnen wurden immer höher, gleichzeitig wurden Loopings in die Streckenführung eingebaut. Beim „Thriller“, einer transportablen Großachterbahn, die erst Mitte der 1990er Jahre vom EUROSTAR abgelöst wurde, gab es innerhalb der Strecke vier Loopings – drei folgten unmittelbar aufeinander.

Beim EUROSTAR, der wie viele andere transportable Großachterbahnen von der Schausteller-Dynastie Oscar Bruch & Sohn entwickelt wurde, handelt es sich um Europas größten transportablen „inverted coaster“. Der Zug liegt nicht, wie sonst üblich, auf den Schienen auf, er ist stattdessen unterhalb der Schiene aufgehängt, so dass die Füße der Fahrgäste frei in der Luft baumeln. Beim Sturz in die Tiefe erreicht der EUROSTAR eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h. Im Kurs gibt es einen Looping, mehrere Steilkurven und diverse Curls, bei dem der Zug sich wie bei einer gedrehten Kordel überschlägt. Achterbahnen, bei denen die Fahrgäste stehen und die eine Zeit lang hauptsächlich in Frankreich verbreitet waren, haben sich nicht durchgesetzt.

Gründe für die faszinierende Wirkung von Achterbahnen

Achterbahn-Fans sprechen von einem Adrenalin-Kick, wenn sie mit weit über 100 km/h in die Tiefe rasen. Selbst auf Menschen, die niemals selbst in eine Achterbahn steigen würden und das Ganze somit nur aus der Zuschauerperspektive betrachten, üben die technisch ausgefeilten Konstrukte eine gewisse Faszination aus. Zudem lebt die Achterbahn von ihrem eigenen Schwung, den sie bekommt, indem sie mittels eines Stahlseils zum höchsten Punkt gezogen wird, bevor sie in die Tiefe rast. Karussells wie etwa die Krake oder der Break Dancer verfügen hingegen über Getriebe, werden also von außen gesteuert. Alle Fahrgeschäfte entwickeln mit der Zeit trotz Geschwindigkeitssteigerung einen gewissen Rhythmus, an den sich die Insassen gewöhnen. Bei Achterbahnen hingegen sind viele Fans von der Unkontrollierbarkeit und der fehlenden Vorhersehbarkeit der nächsten Bewegung des Fahrgeschäfts fasziniert.

Holzachterbahn Clossos im Heide Park

Räder und Schienen


 

Bei den ersten Bahnen (z. B. Switchbackrailways) gab es nur gerade Strecken ohne Kurven mit einfachen Stahlschienen wie sie beispielsweise bei Feldbahnen zum Einsatz kommen. Weiterentwicklungen hatten dann seitliche Räder (Sidefriction Wheels), die an neben den Schienen angebrachten Leisten liefen und in den Kurven ein Herunterspringen des Zuges von den Schienen verhinderten. Um das Entgleisen bei steilen Bergabpassagen und Hügeln zu vermeiden wurden zunächst seitlich verlängerte Achsen in den Wagen verwendet, die unter Bohlen neben den Schienen liefen. John Miller entwickelte 1912 ein drittes Räderpaar das unter die spezielle Schiene greift, Up-Stop oder Underfriction Wheels genannt. Die erste europäische Bahn, die diese Technik einsetzte ist die 1923 eröffnete Big Dipper in Blackpool Pleasure Beach.

Moderne Achterbahnfahrwerke haben fast alle zusätzlich zu den Laufrädern je zwei Räderpaare, die seitlich und gegenläufig an den Schienen laufen. Weniger verbreitet sind zusätzliche schräg unterhalb der Laufräder angebrachte Radpaare. Erst diese Radanordnung machte ab 1975 bei Stahlachterbahnen das sichere Durchfahren von Überschlagselementen möglich.

Bei Holzachterbahnen sind die Schienen aus Holzleisten zusammengeleimt, mit Metallauflagen an den Laufflächen der Räder. Die Schienen von Stahlachterbahnen bestehen aus gebogenen Stahlrohren oder H-Profilen.

Ein Jahrhundert Vergnügen mit  Achterbahnen

Gebirgsachterbahn 1921

Auf den Kirmessen, Jahrmärkten und in den Freizeitparks gehören Achterbahnen zu den attraktivsten und größten Anlagen. Sie sind - wie nicht anders zu erwarten - mittlerweile echte High-Tech-Vergnügungseinrichtungen. Die erste ``moderne" Bahn entstand 1898 in Coney Island (New York) in Form einer Acht (sog.``Figur-8-Bahn") , aus der sich unsere heutige Bezeichnung `` Achterbahn" ableitet.

Genau 10 Jahre nach der Bahn in Amerika ließ der Münchner Schausteller Carl Gabriel anläßlich der Landwirtschaftsausstellung in München, die gleichzeitig mit  dem Oktoberfest 1908 ablief, die erste deutsche Figur-8-Bahn errichten. Schon ein Jahr später entstand durch den Schausteller Streinbeck eine transportable Anlage. Alle Konstruktionen waren aus Holz. Erstaunlicherweise gibt es vor allem in USA auch heutzutage immer wieder Neubauten klassischer stationärer Holzachterbahnen mit teilweise gigantischen Ausmaßen. Sie sind bei der dortigen Bevölkerung wegen des eigentümlichen Fahrgefühls sehr beliebt.Überhaupt sind die USA das Land mit den weitaus meisten Achterbahnen auf der Welt.

Hohe Berge und tiefe Täler mit eingestreuten Loopings sind bei Achterbahnen mit Vorsicht und Bedacht zu konstruieren, weil der Mensch schon aus  Gesundheitsgründen gewisse physikalische Grenzen nicht überschreiten darf. Schritt für Schritt vorgenommene technische Verbesserungen und ablaufmäßige Veränderungen garantieren sowohl Fahrspass als auch Sicherheit, über die der TÜV wacht. Wie alle Fahrgeschäfte, so muß auch jede Achterbahn nach dem Aufbau auf einem Festplatz stets neu vom TÜV-Beamten abgenommen werden.

Die zur Zeit größte reisende Looping-Achterbahn hat eine Fahrstrecke von 1200 m, ist 32,5 m hoch, wiegt 875 Tonnen und beansprucht eine Fläche von 85 x 36 m = 3060 qm. Aber Größe und Loopings sind nicht alles bei der Ausreizung des Fahrerlebnisses und Nervenkitzels. Die erst seit kurzem sehr beliebte ``Wilde-Maus-Achterbahn" bezieht das besondere Fahrgefühl aus dem extrem scharfen Kurven, so daß man bei jeder 90° - oder 180° - Kurve die ärgsten Befürchtungen hat, herausgeschleudert zu werden bzw. über die Schienen hinauszurasen. Die Hänge-Achterbahn (englisch ``Suspend Coaster"), die Stehplatz-Achterbahn (``Standup-Coaster") oder die erste transportable ``Inverted Coaster" (die Beine bummeln in der Luft ) sind nur Beispiele für immer neue Achterbahn-Varianten.

Riesen - Auto - Luftbahn München 1908

Die Achterbahngeneration für das 21. Jahrhundert weist eine berührungslose und wartungsfreie Antriebstechnik auf: der traditionelle Kettenaufzug ist dem linearen Induktionmotor (abgekürzt LIM; daher LIM-Coaster) gewichen, wie er vom Transrapid bekannt ist. Mit Hilfe starker Elektromagneten entlang der Anfahrstrecke sind katapultartige Starts möglich.

Der langjährige Siegeszug der Achterbahnen ist leicht erklärbar. Höllenritte befriedigen den angeborenen Geschwindigkeitsrausch, lassen die Zivilisationslangeweile vergessen, vermitteln Mutgefühle - sie bieten ganz einfach gigantische Erlebnisse mit ``Kick". Wo die Natur gebändigt ist, das Alltagsleben in geordneten Bahnen abläuft, da müssen ausgeklügelte Vergnügungsbauwerke mit zum Teil riesigen Dimensionen herhalten, sich bei den Grenzen des eigenen Glücks und Ichs zu nähern. Mehrfache Überschläge, furchterregende Stürze und wilde Drehungen um die Längsachse bei hohen  Beschleunigungen und Geschwindigkeiten in schneller Abfolge sind nicht nur für Achterbahnfreaks erstrebenswerte Erlebnisse.

Reinhardt Weinreich

Hinweis : Achterbahn-Fans sei die Lektüre des Buches ``100 Jahre Achterbahn" von Frank Lanfer enpfohlen.
ISBN-Nr.3-9803977-7-7; 29,00DM; GHemi Verlags GmbH,  85293 Reichertshausen

Lokomotive und Dampfmaschine für die Achterbahn. München 1908.Hiermit wurde der Strom für den Antrieb des Kettenaufzug und für die Beleuchtung des Geschäftes erzeugt.

Bei Colossos handelt es sich um die größte und schnellste Holzachterbahn Europas. Außerdem ist sie noch die zweitschnellste und zweitgrößte Holzachterbahn weltweit. Sie steht im Heide-Park bei Soltau (Niedersachsen) im Norden von Deutschland.

Der Holzgigant

Fast schwerelos in die Tiefe flitzen, sich in steile Kurven legen und bei Geschwindigkeiten jenseits von Gut und Böse den Wind im Gesicht spüren. Das ist es, was Achterbahnfahrten zum puren Adrenalinkick macht.

Colossos – die größte Holzachterbahn der Welt

Der Ursprung der Achterbahn liegt im Holz. Auf der Suche nach Abenteuer und Herausforderung wurden in Russland bereits im 15. und 16. Jahrhundert Berge aus Holz errichtet, von denen man hinunterrutschen konnte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in New York schließlich die ersten Bahnen aus Holz und heute werden jährlich weltweit rund 4.000 neue Holzachterbahnen gebaut.

Die größte Holzachterbahn der Welt wurde 2001 im Norddeutschen Heidepark Solltau errichtet.
Sie hat eine Länge von 1.500 Meter und an der steilsten Stelle eine Neigung von 61 Grad. Aus 60 Meter Höhe rast man mit rund 120 km/h in die Tiefe. Und an den engsten Stellen wirken Kräfte bis zum Vierfachen des eigenen Körpergewichts auf die Mitfahrer ein.

Windbeanspruchungen auszustreben und die gesamte Konstruktion auszusteifen, wurde das Tragwerk aus einem Netzwerk von diagonal und horizontal verbundenen Holzträgern erschaffen. Um diese genialste aller Achterbahnen zu bauen, hat man nur 7 Monate gebraucht.

Stahlachterbahn Drago Khan in Port Aventura

http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2009/07/ring-racer-nuerburgring/schnellste-achterbahn-der-welt.html

Abenteuer Wissen": Achterbahn – Der ultimative Kick

 

 

Nach einem Jahr harter Arbeit ist es so weit: In Madrid nimmt das Team von Guido Bäuerle das Sky Wheel in Betrieb, die höchste Achterbahn der Welt mit rasender Überkopffahrt durch eine 360 Grad-Schraube. Jetzt stellt sich heraus, ob alles klappt. Die Kombination aus Stahlbau, Geschwindigkeit, Höhe und den spektakulärsten Fahrformationen macht Angst. Geht etwas schief, wird aus hundert Prozent Fun ein Desaster. Guido Bäuerle gehört zu einem hoch spezialisierten Team der Firma Maurer Söhne in München. Sie planen und bauen die innovativsten Achterbahnen der Welt. Achterbahnen, die mit dem neuesten technischen Know-How entwickelt wurden. Und doch kann niemand im Voraus sagen, ob alle Berechnungen stimmen.

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Testen für die Perfektion

Nach der ersten Testfahrt ist die Anspannung noch lange nicht vorbei. Wenn der Zug den Parcours leer überstanden hat, werden Dummys hineingesetzt. Mit Wasser gefüllt wird mit ihnen das Gewicht von Passagieren simuliert. Menschen hinein zu setzen, wäre noch viel zu gefährlich. Jeder Schienenabschnitt wird überprüft. Sensoren registrieren, ob alles planmäßig läuft. Erst nach einem großen Test folgt der alles entscheidende Tag: Die Abnahme durch den deutschen TÜV, dessen Sicherheitsbestimmungen als die strengsten der Welt gelten, und schließlich die Pionierfahrt in der Achterbahn der Superlative. Das Szenario gleicht einem Computerspiel: Im Animationslabor von Maurer Söhne denkt sich der Ingenieur Dr. Martin Schneider immer gewagtere Fahrfiguren aus. Mit einem Mausklick verändert er eine Kurve oder einen Hügel so, dass der Fahrgast mehr vom Gefühl der Schwerelosigkeit bekommt.

Das Ziel: Reaktionen

Das ultimative Ziel ist die völlig unvorhersehbare Abwechslung der Formationen, bei denen das Gefühl zwischen Angstmomenten und höchstem Glück oszilliert. Mit Begeisterung in den Augen erklärt Schneider die verschiedenen Kräfte, die während der Fahrt auf den Körper wirken. Doch woher weiß er, was bei dem Fahrgast den Adrenalin-Rausch auslöst und welche Formationen das Limit überschreiten? Das Geheimnis liegt in der Intuition des renommierten Achterbahn-Architekten und in einer hoch komplexen Software, die weltweit nur wenige Ingenieure bedienen können. Zahllose technische und medizinische Daten sind in dieses Programm eingeflossen, damit die Grenzen der Belastbarkeit auch bei den kühnsten Fahrfiguren nicht überschritten werden. Der ultimative Kick einer Achterbahnfahrt kommt durch die physiologischen Reaktionen auf die Gravitationskräfte zustande, die dabei auf den menschlichen Körper einwirken. Nicht so extrem, aber vergleichbar mit dem Flug in einem Kampfjet

 

Oberfeldarzt Dr. Michael Nehring und Karsten Schwanke an den ÜberwachungsmonitorenLupe
Oberfeldarzt Dr. Michael Nehring und Karsten Schwanke an den … (Quelle: Luftwaffe)

Die Luftwaffe erforscht

Am Institut für Flugmedizin der Luftwaffe in Königsbrück ist Karsten Schwanke der G-Formel auf der Spur. Hier trainieren Eurofighter-Piloten in der leistungsstärksten Humanzentrifuge der Welt, ein Flugsimulator, mit dem Wissenschaftler testen, wie G-Kräfte auf den menschlichen Körper wirken. Innerhalb von Sekunden kann der Druck auf neun G erhöht werden. Eine enorme Belastung für die Piloten, die den Puls zum Rasen bringt und bei dem jeder untrainierte Passagier in Ohnmacht fallen würde. Für Karsten Schwanke ist der Glücksrausch durch G-Kräfte ein Rätsel, denn sie erzeugen Stress, das Gegenteil von "Spaß pur" im Roller Coaster. Trotzdem will der "ZDF-Pilot" den Selbstversuch wagen und mit einer simulierten Achterbahnfahrt ausprobieren, was mit seinem Körper während eines Loopings, einem Korkenzieher oder einer Steilabfahrt passiert. Was macht den Horror zum Höhenflug? Wie kommt sie zustande, die "Achterbahnfahrt der Gefühle"?

Echt steil

Die besten

Achterbahnen der Welt
Die besten Achterbahnen der Welt (Bild: © [2009] JupiterImages Corporation)
Sie sind ein Spaß für Groß und Klein: Fahrten mit der Achterbahn. Wo früher schon ein kleines bisschen auf und ab gepaart mit ein paar Kurven reichten, ist heute das Motto ganz klar "schneller, höher und weiter". Moderne Achterbahnen trachten nach einem maximalen Adrenalinkick für ihre Besucher: In schwindelerregende Höhen schrauben sich die Bahnen, ein Looping jagt den nächsten, und je lauter die Besucher kreischen, desto besser. Hier erfährst du, wo die besten Achterbahnen der Welt auf dich warten.

Steel Dragon 2000 im Nagashima Spa Land, Japan
Achterbahnspaß auf knappen 2,5 Kilometern Länge erwartet dich in Japan – auf der längsten Achterbahn der Welt. Der Gigacoaster wurde im Jahr 2000, dem Jahr des Drachen im chinesischen Kalender, eröffnet und ist die höchste Achterbahn mit geschlossenem Kreislauf der Welt.

Nemesis Inferno und Colossus in Chertsey, Großbritannien
Gleich mehrere absolut atemberaubende Achterbahnen findest du im Thorpe Park im englischen Chertsey. Nemesis Inferno ist eine auf den Kopf gestellte Achterbahn, bei der die Spurführung überkopf verläuft. Mit etwa 80,5 km/h Spitzengeschwindigkeit wirst du auf bis zu 35 Meter Höhe gebracht, dabei werden Kräfte von bis zu 4,5G wirksam. In den rasanten Loopings und Kurven weiß man oft nicht mehr, wo oben und unten ist. Ähnlichen Nervenkitzel verspricht die Bahn Colossus, die mit zehn Überschlägen die meisten Inversionen weltweit zählt. Daher empfiehlt es sich, erst nach dem Besuch dieser Achterbahn etwas Essbares zu sich zu nehmen.

Kingda Ka im Six Flags Great Adventure in New Jersey, USA
Bis auf eine Höhe von 45 Stockwerken bringt dich diese Achterbahn in den USA - und das noch dazu mit einer absoluten Höchstgeschwindigkeit von 206 km/h. Vom höchsten Punkt der Achterbahn geht es dann senkrecht in einen Looping dem Erdboden entgegen. Absoluter Nervenkitzel ist somit garantiert.

Silver Star im Europapark in Rust, Deutschland
Warum in die Ferne schweifen? Auch bei unseren Nachbarn gibt es faszinierende Hochschaubahnen. Der Silver Star im Europapark Rust windet sich bis in eine Höhe von 73 Metern, und wurde mit einer Abfahrt von 67 Metern konstruiert – beides Rekordwerte für Europa, und Garanten für absoluten Nervenkitzel.

GeForce im Holiday Park in Hassloch, Deutschland
Ebenfalls in Deutschland findet sich der erste Megacoaster Europas. Was die GeForce-Achterbahn einzigartig macht, ist, dass eine Fahrt die Gäste dem Gefühl der Schwerelosigkeit ein gutes Stück näher bringt. Gleich zu Beginn geht es ab in schwindelerregende Höhen, dann sofort mit einem Gefälle von 82 Grad und Drehung von 74 Grad um die Längsachse in die Tiefe – weltweit einmalige Dimensionen! Der Orientierungssinn und Gleichgewichtssinn werden ausgetrickst, der Besucher hat das Gefühl zu schweben, um gleich darauf wieder voll der Schwerkraft ausgesetzt zu sein. Stolze sieben Streckenabschnitte im fast freien Fall, und dann auf einmal die Schwerelosigkeit – das sind die Highlights der GeForce.

Behemoth in Canada’s Wonderland, Vaughan, Kanada
Auf einer Länge von 1620 Metern bringt dich diese Bahn auf eine Höhe von 70 Metern. Von hier aus geht es in einem Winkel von 75 Grad und einer Geschwindigkeit von stolzen 125 km/h talwärts – damit ist die Bahn die längste, schnellste und höchste Bahn Kanadas und sorgt bei Besuchern durch die Streckenführung mit zahlreichen Hochgeschwindigkeitskurven für einen kräftigen Adrenalinkick.

Piraten in Djurs Sommerland, Nimtofte, Dänemark
Mit 32 Metern Höhe, Spitzengeschwindigkeiten bei den Talfahrten von 90 km/h und 755 Metern Länge ist die Piratenbahn die schnellste und höchste Hochschaubahn Dänemarks – und damit nichts für schwache Nerven.

Video: Schnellste Achterbahn der Welt in Deutschland eröffnet ← Zurück Achterbahn Der „Ring Racer“ ist seit dem 11. Juli die offiziell schnellste Achterbahn der Welt und löst den bisherigen Spitzenreiter „Kingda Ka“ aus Amerika ab. Im neuen Themenpark am Nürburgring wurde der „Ring Racer“ jetzt eingeweiht, der innerhalb von nur 2,5 Sekunden von Null auf 217 km/h beschleunigt – Weltrekord! Entlang der Formel 1 Start- und Ziellinie schießt die Bahn ihre Besucher per Katapult-Start in den Geschwindigkeitsrausch. Doppelt so schnell wie die Formel 1–Boliden von Ferrari und Mercedes. Für die 1,1 Kilometer lange Fahrt benötigt die Bahn gerademal 75 Sekunden und steigt zwischenzeitlich in 33 Meter Höhe. Also nichts für schwache Nerven! Eine Animation und ein kurzes Video der Testfahrt gibt es hier:

Video: Schnellste Achterbahn der Welt in Deutschland eröffnet

Der „Ring Racer“ ist seit dem 11. Juli die offiziell schnellste Achterbahn der Welt und löst den bisherigen Spitzenreiter „Kingda Ka“ aus Amerika ab.


Im neuen Th

emenpark am Nürburgring wurde der „Ring Racer“ jetzt eingeweiht, der innerhalb von nur 2,5 Seku

Achterbahn

nden von Null auf 217 km/h beschleunigt – Weltrekord!

Entlang der Formel 1 Start- und Ziellinie schießt die Bahn ihre Besucher per Katapult-Start in den Geschwindigkeitsrausch. Doppelt so schnell wie die Formel 1–Boliden von Ferrari und Mercedes. Für die 1,1 Kilometer lange Fahrt benötigt die Bahn gerademal 75 Sekunden und steigt zwischenzeitlich in 33 Meter Höhe.

Also nichts für schwache Nerven!

Eine Animation und ein kurzes Video der Testfahrt gibt es hier:

Video: Schnellste Achterbahn der Welt in Deutschland eröffnet

Achterbahn

Der „Ring Racer“ ist seit dem 11. Juli die offiziell schnellste Achterbahn der Welt und löst den bisherigen Spitzenreiter „Kingda Ka“ aus Amerika ab. Im neuen Themenpark am Nürburgring wurde der „Ring Racer“ jetzt eingeweiht, der innerhalb von nur 2,5 Sekunden von Null auf 217 km/h beschleunigt – Weltrekord! Entlang der Formel 1 Start- und Ziellinie schießt die Bahn ihre Besucher per Katapult-Start in den Geschwindigkeitsrausch. Doppelt so schnell wie die Formel 1–Boliden von Ferrari und Mercedes. Für die 1,1 Kilometer lange Fahrt benötigt die Bahn gerademal 75 Sekunden und steigt zwischenzeitlich in 33 Meter Höhe. Also nichts für schwache Nerven! Eine Animation und ein kurzes Video der Testfahrt gibt es hier:

Firma Barth

"Sheikra": Senkrecht in die Tiefe mit der steilsten Achterbahn der Welt

24 Sheikra-Passagiere im Sturzflug: "Wooouuuw"

Achterbahn "Sheikra": Finale im Wasser

Ein letzter Magenheber: Kurz vor Schluss überquert der "Kingda Ka" den Kamelrücken-Hügel

Vertikal nach oben: Die Fahrt mit "Kingda Ka" dauert nur 50 Sekunden

Rekordfahrt: Mit 209 km/h rauscht der Zug auf die Spitze des 139 Meter hohen Turms und macht dort eine sekundenlange Pause

Kurz und erhebend: Die neue Achterbahn "Kingda Ka" birgt laut coastersandmore.de keine neuen Überraschungen

Jubelnde Fahrgäste: "Kingda Ka", die schnellste Achterbahn der Welt, verdirbt den Passagieren offenbar nicht die Laune

Achterbahn im Europapark Rust: Schwerkraft ist der oberste Herrscher