Mit dieser Wilden Maus war ich über Weihnachten in Glasgow(Schottland)Dort war vier Wochen Spielzeit in einer Halle.

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Chronik

Sie war eine der beliebtesten Holzachterbahnen und ihre beiden Zwiebeltürme lange Jahre ein Wahrzeichen auf den Plätzen. 1934 entwickelte der Münchner Schausteller und Zimmermann Franz Xaver Heinrich diese Bahn (auch unter der Bezeichnung Teufelskutsche), die es meisterhaft verstand, dem Fahrgast Schweißperlen auf die Stirn zu treiben. Die letzte dieser Bahnen wurde bis 1994 von der Schaustellerfamilie Göbel aus Worms betrieben und aus Altersgründen, sowie Konkurenzdruck durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt werden.Diese Bahn ist heute noch in England in Betrieb

 

 

 

Wilde Maus heute

Die Fahrgastgondel wird mittels eines Kettenaufzuges in 14 Meter Höhe gezogen. Auf einem schrägen Hochplateau fahren die Wagen über äußerst harten Serpentinen abwärts. Die jeweilige Kurve ist nicht überhöht, ein ungemein ruckartiges Fahren die Folge. Hinzu kommt dass der Eindruck entsteht als fahre man über die Gleise hinaus.

Im 2. Teil der Streckenführung geht es dann durch ein tiefes Tal und weiteren kleinen Hügeln, wobei wiederum alle Kurven nicht überhöht sind und es fast im rechten Winkel um die Ecke geht. Das Ganze sieht dann aus wie eine Maus die im Zickzackkurs versucht einer Katze zu entfliehen.

Die Fahrbahnlänge beträgt 360 Meter. Die Grundfläche ca.850qm die Höhe inkl. Dekoration 21m. Für den Antrieb und die Beleuchtung werden 130Kw/h benötigt.

Diese Anlage ist voll elektronisch gesteuert und verfügt über ein Sicherheitsblocksystem mit 8 Fahrbahnbremsen. 1 mal jährlich wird durch den TÜV eine Hauptabnahme durchgeführt und alles auf Herz und Nieren geprüft. Die letzte Prüfung fand am im August 2003 statt. Somit ist die optimale Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet.

 

Diese Anlage ist transportabel und wird in ca. 6.000 Einzelteile zerlegt und mittels 10 Sattelzügen von Volksfest zu Volksfest transportiert. Für die Montage wird ein 35t Mobilkran benötigt. 7 Facharbeiter benötigen für die Monatage ca. 30 Stunden.

Firma Eberhard und Göbel

Die Wilde Maus ist eine mittelgroße Achterbahn ohne Inversionen. Meist haben die Anlagen eine kompakte rechteckige Grundfläche. Typisch sind die sogenannten „Mauskurven“ – relativ enge Kurven von zirka 180° ohne Überhöhung und Übergangsbogen. Beim Durchfahren dieser Kurven soll der Eindruck entstehen, dass der Wagen aus der Kurve getragen wird oder man über die Kurve hinausfährt. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass der Wagen breiter ist als die Schiene und man sie als Mitfahrer in der Kurvenfahrt nicht mehr sieht. Als weitere Fahrelemente kommen kurze Abfahrten und kleine Hügel, sogenannte Bunnyhops vor.

Bei Achterbahnen vom Typ Wilde Maus werden stets Einzelfahrzeuge eingesetzt, die mit maximal vier Personen besetzt werden können. Bei modernen Anlagen sind eingliedrige Wagen mit vier Plätzen in zwei Reihen üblich. Ältere Bahnen haben häufig Wagen für zwei Personen, bei denen die Mitfahrer hintereinander sitzen. Bei einigen Wilden Mäusen gibt es auch Wagen, bei denen sich der mit den Sitzen bestückte Oberwagen gegenüber dem Unterwagen um die Hochachse dreht (sogenannte Spinning Coaster)

Die Bahnen benutzen ein Blocksystem mit mehreren durch Blockbremsen abgetrennten Streckenabschnitten. Dadurch können immer mehrere Wagen gleichzeitig fahren.

Es gibt sowohl Holz- als auch Stahlausführungen der Wilden Maus. Es sind sowohl stationäre Anlagen in Freizeitparks als auch transportable Anlagen für Volksfeste verbreitet. Teilweise sind die Bahnen doppelt mit spiegelbilder Streckenführung ausgelegt. Je nach Bedarf können dann beide oder nur eine einzelne Achterbahn aufgebaut werden.

Auffällig ist, dass viele Bahnen dieses Typs auch den Namen Wilde Maus bzw. die Entsprechung in der jeweiligen Landessprache tragen.

 

Spinning Racer

SPINNING RACER – a mixture of thrill and great fun!  Die spektakuläre Weiterentwicklung des Achterbahn-Klassikers "Wilde Maus" des Hauses Maurer: Rasante Fahrten in drehbaren Gondeln!  Der völlig abge

SPINNING RACER – a mixture of thrill and great fun!

Die spektakuläre Weiterentwicklung
des Achterbahn-Klassikers "Wilde Maus" des
Hauses Maurer
: Rasante Fahrten in drehbaren Gondeln!


Der völlig abgedrehte Turbo-Racer – Spin you around!

 

Spinning Racer

Der "Spinning Racer" von Oscar Bruch ist eine Weiterentwicklung des Klassikers "Wilde Maus". Die Kurven sind nicht ganz so scharf, dafür drehen sich die bis zu acht Gondeln um die eigene Achse, so dass man mal vor-, mal rück, und manchmal auch seitwärts mit bis zu 60 km/h ins "Tal" rast. Insgesamt ist die Bahn 420 Meter lang und 15,50 Meter hoch.